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Die Idee

O.S.T. 15,9 packt einen Container mit den Maßen 2,8 x 2,35 x 2,39m voll mit Studiotechnik und setzt ihn in den öffentlichen Raum. Ähnlich dem Vehikel des berühmten TV-Astronauten Dr. Who ist das O.S.T.-Studio außen unscheinbar, offenbart im Inneren aber die Anmutung eines Raumschiffs, das in die unendlichen Weiten der Klänge reist. Das Angebot richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ab ca. 10 Jahren.

Methode

Interessierte können mit mobilen Aufnahmegeräten ungewöhnliche Klänge in der Umgebung suchen, die im Studio-Container zu Musik oder Klangkunst verarbeitet werden können, Gespräche mitschneiden, Interviews durchführen, Sprachaufnahmen machen, die zu einer Reportage oder einem Hörspiel assembliert werden können, oder komplett ohne Inspiration von der “Außenwelt” im O.S.T.-Studio mittels Synthesizern, Drum Machines und Effektgeräten in Klangwelten eintauchen und sich diese zu eigen machen.

Output

Die produzierten Klangereignisse spielen wir dann wieder aus: Über Hörstationen rund um den jeweiligen Spielort, spontane Performances und App-gestützte Sound-Schnitzeljagden treten wir mit der Umgebung in Austausch. Über das Internet werden die Produktionen auch über das direkte Umfeld hinaus erfahrbar, die besten sollen als Album auf Bandcamp veröffentlicht werden.

Girl Power

Ein besonderes Anliegen des Projektes ist es, die traditionell als Männerdomänen wahrgenommenen Welten der Aufnahme- und Studiotechnik einerseits und der der Populärmusik andererseits zwar für alle zu öffnen, aber besonders Mädchen anzusprechen. In der Geschichte der elektronischen Musik haben viele Frauen Pionierarbeit geleistet! Daher wollen wir auch und besonders Tonkünstlerinnen und Musikerinnen als Gäste ins O.S.T.-Studio einladen.

O.S.T. 15, 9 ist gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München.